Findet mich die Liebe?

Findet mich die Liebe? als Klappbroschur klein bei amazon.de

(Klappbroschur klein 2009)

Leonie verbringt die Ferien zusammen mit ihrem Vater in einem ärmlichen Holzhaus am Fuße der Rocky Mountains, wo es nichts gibt als Berge und unendliche Grasmeere. Und Schwarzfuß-Indianer natürlich. Darauf hat sie wirklich absolut keine Lust! Bis sie auf den wilden und geheimnisvollen Chas trifft – Chas, der so ganz anders ist als die Jungs, die Leonie kennt. Doch es scheint, als wolle der stolze Indianerjunge absolut nichts von ihr wissen …

„Chas langes Haar lag nass und schwer auf seinem Rücken und ich konnte meinen Blick nicht davon abwenden. Ich wünschte, er würde mich mögen, so wie ich ihn mochte. Aber Chas schien mich gar nicht wahrzunehmen in meiner nassen Unterwäsche und meinen bleichen Beinen. Schweigend starrte er über den See und mit Sicherheit dachte er nur an eins: an Kia, seine Wölfin.“

Informationen zum Buch

Klappbroschur klein – 2009 – 111 Seiten – Arena Verlag, Würzburg – ISBN: 9783401063645erhältlich z.B. bei amazon oder im Buchladen Deines Vertrauens

Sonderausgabe von “Libellensommer” inklusive der Geschichte “Findet mich die Liebe”, ISBN 978-3-401-50352-3, 9,99 €
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Lesermeinung

von Katja Linde, 19 Jahre aus Jena

Klein aber fein kommt dieses Büchlein daher – eine wunderbare Kurzgeschichte für ein paar tolle Stunden zum Träumen! :)

Die fünfzehnjährige Leonie begleitet ihren Vater eher gelangweilt auf seine Foto-Reise an den Fuß der Rocky Mountains – erst, als sie den abweisenden Chas trifft, ändert sich ihre Meinung über Indianer und ihre zum Teil befremdlichen Bräuche. Doch Chas scheint sich absolut nicht für sie zu interessieren … oder vielleicht doch?

Das 112 Seiten dünne Büchlein bietet absolut spannende Unterhaltung für Mädchen ab 12. Wieder wartet Antje Babendererde mit einer schönen Liebesgeschichte, indianischen Mythen und den Konflikten zwischen Tradition und Moderne auf.
“Findet mich die Liebe?” ist eine Kurzgeschichte, weshalb natürlich die Beschreibung der Landschaft und der Charaktere nicht so in die Tiefe geht wie gewohnt und auch die sehr spannende Geschichte bewegt sich in einem überschaubaren Rahmen – aber anders wäre es in diesem kleinen Buch auch nicht möglich gewesen. Trotz der geringen Seitenanzahl macht es jedoch großen Spaß, sich wiedereinmal in die Welt der Indianer entführen zu lassen – und man fiebert mit Leonie bis zum Schluss, bis man mit einem wohligen Gefühl im Bauch und einem Lächeln auf den Lippen die letzte Seite umgeblättert hat.

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