Der Walfänger

Der Walfänger als Taschenbuch bei amazon.de

(gebundene Ausgabe 2002, Taschenbuch 2008)

Nach einem Fangverbot von mehr als achtzig Jahren bekommt das kleine Volk der Makah-Indianer an der Nordwestküste Amerikas die Erlaubnis, wieder Wale auf traditionelle Weise jagen zu dürfen. Auch Micah Mahone bereitet sich auf die Jagd vor, denn er ist auserwählt, einer der Paddler im Walfangkanu zu sein. Doch je tiefer er zum Wesen der alten Traditionen seines Volkes vordringt, um so mehr bedrängen ihn Zweifel, ob alles, was in vergangenen Zeiten einmal richtig gewesen war, auch in der Zukunft noch Gültigkeit haben sollte.

Angefeindet von fanatischen Tierschützern und in Sorge um seinen behinderten Bruder Ryder, der einen geheimnisvollen Walschrein entdeckt hat, versucht Micah seinen Weg zu gehen und dabei das Richtige zu tun.

Hilfe bekommt er dabei von der warmherzigen Museumsdirektorin Sally Kallappa, der die Zukunft ihres Volkes am Herzen liegt. Micah verliebt sich in Sally und begreift irgendwann, dass er sich entscheiden muss …

Informationen zum Buch

Taschenbuch – 2008 – 437 Seiten – Merlin Verlag, Gifkendorf – ISBN: 9783875362688erhältlich z.B. bei amazon oder im Buchladen Deines Vertrauens

Lesermeinung

von Alice, 21 Jahre aus Hohenems, Österreich

Hallo und danke erstmal für die Möglichkeit ihnen zu schreiben :)

Ich habe mit 14 Jahren, damals im Unterricht ihr Buch Gesang der Orcas in die Finger bekommen, was mich tief beeindruckt hat. Nach und nach, durch die Bücherei und schlussendlich selbst gekauft haben fast alle ihre Romane den Weg in mein Bücherregal gefunden, doch am besten gefiel mir der Walfänger.

Was mir an all diesen Büchern gefällt und an diesem ganz besonders ist, dass Sie es so gut verstehen durch Worte all diese Bilder in meinen Kopf zu zaubern, das ich tagelang noch so durchdrungen war von dieser mystischen Gegend und sich die Stimmung im Buch auf mein ganzes Gemüt gelegt hat. Gerade beim Walfänger fand ich auch die Liebesgeschichte sehr schön und dass der Hauptcharakter quasi gewechselt wurde- Anfangs noch aus Sicht von Irina und dann Micah. Das war gut, so konnte ich beide viel besser verstehen. Genauso gut finde ich auch, dass man durch Ihre Romane wirklich einen Einblick in das Leben der Indianer bekommt, gerade heute, geprägt von allen Problemen dieser Zeit- es ist einfach anders als die Indianerromane die zur Zeit der ersten Siedler spielen.

Noch etwas persönliches zum Schluss: Ihre Romane sind von der Art die mir selbst sehr gut tut, nach dem lesen fühle ich mich sehr entspannt und nachdenklich. Danke dafür dass es sie gibt. Außerdem haben Sie mein Interesse für Amerika geweckt, ich werde dorthin auf jeden Fall einmal eine Reise wagen :)

Viele herzliche Grüße,

Ihre Leserin Alice

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