Der Pfahlschnitzer

Der Pfahlschnitzer als gebundene Ausgabe bei amazon.de

(gebundene Ausgabe 1999)

Auf der Suche nach Jim Claplanhoo, dem Vater ihrer kleinen Tochter, kehrt die Deutsche Hanna Schill in das Makah-Reservat an der Nordwestküste Amerikas zurück, von wo sie Jim vor fünf Jahren für den Auftrag eines Völkerkundemuseums nach Deutschland geholt hatte.

Nachdem sie in Neah Bay durch ein defektes Geländer von der Steilküste stürzt, rettet ihr ein zufällig anwesender Fischer das Leben. Greg Colfax ist Indianer wie Jim und ebenfalls Pfahlschnitzer. Hanna erfährt, dass Greg und Jim wie Brüder aufwuchsen. Aber auch Greg Colfax weiß nichts über Jims Verbleib. Sie beschließen, gemeinsam nach ihm zu suchen.

Währenddessen häufen sich seltsame Vorfälle im Reservat, die sich alle gegen Fremde und Touristen zu richten scheinen. Außerdem treibt Tsonoqa, die Wilde Frau aus dem Walde, ihr Unwesen in der Gegend.

Während Hanna und Greg einander näherkommen, entdecken sie Stück für Stück Jim Claplanhoos wahre Identität. Am Ende offenbart sich ihnen ein furchtbares Geheimnis …

Informationen zum Buch

gebundene Ausgabe – 1999 – 272 Seiten – Hannah-Verlag, Stade – ISBN: 9783931735081erhältlich z.B. bei amazon oder im Buchladen Deines Vertrauens

Lesermeinung

von Nana, 16 Jahre

Liebe Antje,
ich bin (wie immer) auch von diesem Buch total fasziniert gewesen. Tatsächlich lernt man in ihren Büchern sehr viel über Indianer, hauptsächlich über ihre heutige Situation. Nun habe ich gerade in Wikipedia gelesen, dass 2002 der letzte Makah gestorben ist, der die Sprache fließend spricht, und sie deshalb seit dem als ausgestorbene Sprache gilt. Stimmt das wirklich??? Gibt es keinen einzigen Indianer mehr, der diese Sprache wieder zum Leben erwecken könnte??? Ich fände das sehr schade, und man merkt mal wieder was wir weißen in ihren Leben alles kaputt gemacht haben.

Lg
Nana